Reiseberichte von Sandra, Manfred und Anna

2006 Los Angeles / Las Vegas

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Sonntag 19. 02.2006

Ausgeschlafen und sehr erholt haben wir in aller Früh aus dem Fenster gesehen. Wir mussten zum Schrecken feststellen das es stark regnete. Da sag noch einmal einer „It never rains in Southern California“ . Das gefiel uns natürlich gar nicht – Disneyland und strömender Regen, das passte sogar nicht zusammen.

Wir sind erst mal frühstücken gegangen. (auch im Double Tree war das Buffet wieder sehr mäßig, wenn man mit der vielfältigen Auswahl bei uns oder gar in Asien vergleicht)
Nachdem Frühstück wurde der Regen draußen weniger und er hörte dann nach einer Stunde ganz auf. Es kam sogar die Sonne durch, und es wurde doch noch ein halbwegs schöner Tag (zumindest ohne Regen)


Vom Double Tree Anaheim ( wie von fast jedem Hotel in der näheren Disneyland Gegend) ging alle Stunde ein Shuttle zum Disneyland Park. Das war natürlich eine super Sache – so mussten wir nicht am Parkplatz rumkurven, und nicht fürs parken auch noch bezahlen . Also ging es gegen 10 Uhr mit dem Shuttle zum „Happiest Place on Earth „

Dort ankommen wurde uns gleich klar das wir an diesem Tag an „Schlangen stehen“ nicht rumkommen werden. Schon im Eingangsbereich hatten wir an allen Kassen rund 500 m Menschenschlangen. Es hat mindestens eine halbe Stunde gedauert bis wir im Park drinnen waren. Es war President Weekend und dieser Sonntag ist jährlich einer der stärksten Sonntage im Disneyland, da viele Familien zu dieser Zeit auf Urlaub sind (habe ich erst nach der Buchung erfahren)

Der Vorteil bei stark frequentierten Tagen ist das der Park bis Mitternacht offen hat, und so trotz der vielen Leute genug Zeit bleibt um sehr vieles zu sehen. Alle Attraktionen kann man an einem Tag ja ohnehin nicht machen , aber das werden die wenigsten auch wollen.

Es gibt viele Attraktionen für ganz kleine Kinder und dann wieder viele Attraktionen für Größere bzw. ganz Große. In den seltensten Fällen wird ein Großer im Autopia mit einer Art Kartauto rumfahren - oder etwa Winnie Pooh besuchen. Auch werden die Großen sicher nicht viel Freude mit einem Karussell oder einer Fahrt in einer großer Kaffeetasse haben ...

Das heißt der Park ist ganz gut aufgegliedert und wenn man gutes Schuhwerk , Kondition, Geduld und eben lange Parköffnungszeiten hat dann kann man sicher alle Attraktionen die einem wichtig sind sehen ( auch an einem stark frequentierten Wochenende).


Wir haben uns also von einer Attraktion zur nächsten vorgearbeitet, und uns am Anfang einfach dort angestellt wo wenig Betrieb war .. Das System war gar nicht so blöde und wir brauchten bei Attraktionen wie Star Tours oder Karibik nur ca 20 Minuten anstehen. Als wir am Nachmittag vorbeikamen waren die Menschenschlangen teils irrsinnig lang und es dauerte teilweise bis zu 90 Minuten bis man diverse Rides machen konnte ( die ungefähre Wartezeit wird übrigens vor jeder Attraktion angezeigt)

Die Attraktionen ähneln denen vom Disneyland in Paris (oder besser umgekehrt). Es gibt aber viel mehr Attraktionen, und vom Gefühl her sind sie alle größer und auch etwas anders ausgeführt. Obwohl der Park in Anaheim bereits 50 Jahre auf dem Buckel hat, ist er sehr gepflegt und sieht wie nach einer Neueröffnung aus. Gleich gegenüber dem eigentlichen Disneyland liegt der California Vergnügungspark, der auch nicht gerade als klein zu bezeichnen ist, und zum riesigen Areal dazu gehört . Will man diesen auch besuchen , dann sollte man auf jeden Fall zwei oder noch besser drei Tage einplanen – der Besuch beider Parks geht sich beim besten Willen nicht mehr an einem Tag aus.

Im Disneyland Park befinden sich rund 40 Attraktionen die man fahren bzw. besuchen kann, und wir haben etwa 25 davon mit gemacht. Wir haben alles gesehen was wir sehen wollten. Die Haupt Attraktionen sind wir alle gefahren ( auch Winnie Pooh :-) ), wir haben zwei Paraden miterlebt , im Park gegessen und den Park dann gegen 9 Uhr verlassen . Auf das allabendliche Feuerwerk haben wir aber verzichtet, nicht weil wir zu müde waren (gut, das auch ), sondern weil es einfach so kalt war. Ausgerechnet in der Woche wo wir in der Gegend waren hatten wir Durschnittstemperaturen von nur 10 Grad. Die Wochen davor und danach kletterte das Thermometer immer auf die 20 Grad (wenigstens hatten wir keinen Regen) .

Unser Top 5 Attraktionen waren :
Indiana Jones
Mountains
Pirates of the Caribic
Bob Slides
Buzz Light

Ein Flop war die Roger Rabbit Attraktion. Nicht das sie nicht nett gewesen wäre, wir haben uns aber da fast 1,5 Stunden angestellt - weil so viel andere Leute dort waren dachten wir es sei etwas besonderes. Falsch gedacht – Winnie Pooh war auch nicht anders und dort durften wir nach 10 Minuten in die kleine Wägen.
Also besser Pinnochio, Schneewittchen und Arielle besuchen bevor ihr ewig lang auf Roger Rabbit wartet (keine Ahnung warum der so beliebt ist)
Nach einem anstrengenden Tag sind wir dann mit Shuttle wieder zurück ins Hotel. Ich habe bei Wendys noch Burger zum Abendessen geholt und dann sind wir erschöpft eingeschlafen.

   

Reise Tipps zum Tag

Wenn ihr nur einen Tag habt plant einen Besuch am Wochenende, an diesen Tagen hat der Park bis Mitternacht geöffnet und bei guter Kondition könnt ihr viel sehen.

Macht euch vorab mit dem Fast Pass System vertraut, - es ist ein System das euch an ein paar Hauptattraktionen die Wartezeit erspart. Es gibt im Netz eine Menge Seiten die dieses System erklären.

Versucht bei der Hotelbuchung ein Hotel zu bekommen das an der Route der Shuttlestrecke liegt, ihr erspart euch teures Parken und lange Fußmärsche vom Parkplatz zum Park.



Aktualisiert ( Sonntag, 04. Mai 2008 08:09 )