Reiseberichte von Sandra, Manfred und Anna

2008 Kuala Lumpur / Khao Lak

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Kuala Lumpur - Khao Lak 2008 Reisebericht - 6 Khao Lak PDF Drucken E-Mail
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Kuala Lumpur - Khao Lak 2008 Reisebericht
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4 Kuala Lumpur 2
5 Kuala Lumpur 3
6 Khao Lak
7 Fazit Khao Lak
8 Bangkok 1
9 Bangkok 2
10 Abreise
11 Reise Resumee
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8 Tage in Khao Lak

02. -11.04.08: Die folgenden 9 Tage haben wir es uns einfach nur gemütlich gemacht. Wir haben, abgesehen davon, dass wir abends nach Khao Lak oder in die näheren Umgebung gefahren sind, keine Ausflüge gemacht.

Unser Tagesablauf bestand aus schlafen - essen - baden – schlafen – essen – schlafen usw. Der erlebnistechnische Höhepunkt während dieser Tage war eine für Gäste abgehaltene „Flying Lantern Zeremonie“. (Da steigen Papierlaternen mittels heißer Luft einer Kerze in den Himmel.)
Einen Nachmittag lang hatte Anna Bauchschmerzen, und wir lernten schon Vokabeln wie Blinddarm, Übelkeit usw., es war aber dann über Nacht zum Glück wieder vorbei.

Flying Lantern Zeremonie

Dann gab es noch ein Thai- und ein Cowboy-Büffet, jede Menge Mücken, tausende Frösche, noch mehr Geckos und das eine oder andere Chang, Singha oder Tiger Beer.

Also, 8 Tage nur faul sein. Einfach nur relaxen, nichts tun und ab und zu mal ins Internet gucken, ob zu Hause noch alles steht. Es war eigentlich nichts anderes als ein "Pauschalurlaub mit individueller Anreise" Winken. Bei solchen "Faulenzerurlauben" ist man stark vom Hotel abhängig, und darum gibt’s noch mehr Infos zum Hotel.

Mukdara Beach Hotel

Gleich vorweg: das Hotel ist sehr gut und grundsätzlich fehlt es an nichts, was man von einem guten Hotel erwartet. Es gibt eine wunderschöne Gartenanlage, traumhafte Pools, riesige Bungalows in ansprechender thailändischer Architektur. Das Service war ok (abgesehen von ewig langen Wartezeiten), die Gastronomie hat gemundet, das Personal war stets bemüht, die Preise für Speis und Trank im Vergleich zu „draußen“ fair.

Hotel Mukdara Beach - GartenanlageHotel Mukdara Beach - kleiner See vor unserem Bungalow Hotel Mukdara Beach - Sehr gepflegt

Die Zimmer sind das Beste, das wir je erleben durften. Jedes war zirka 70 Quadratmeter groß, mit riesigem Bad und großer Terrasse – absolut perfekt, besser wird schon sehr schwierig (vor allem in dieser Preisklasse – Mails mit Vorschlägen nehme ich aber gerne an) . Eigentlich gäbe es nichts zu meckern, wenn es da die Strandsituation nicht gäbe. Das Hotel wird als Strandhotel verkauft, Originalzitat aus dem: „Am besten Strandabschnitt von Khao Lak erwarten Sie weißer Strand und kristallklares Wasser“.
Nun, das stimmt leider gar nicht, der Strand vorm Hotel ist relativ dunkel und das Wasser so trübe, dass man (ohne Übertreibung) nicht einmal mehr seine Knie sieht. Dazu kommt zeitweise eine sehr starke Brandung (zumindest zu unserer Zeit), die einen dermaßen starken Sog hat, dass selbst Strandspaziergänger reihenweise ins Wasser mit hinein gezogen wurden (für Kinder absolut ungeeignet). Das Wasser hat teilweise den kompletten Strand geflutet. Jeder, der mich kennt, weiß, was ich für ein Lackel bin, selbst ich hatte ein paar mal mit dem Sog zu kämpfen.

Schöne Palmenlandschaft im MukadaraRiesiger Hauptpool im Mukdara BeachRiesiger Hauptpool im Mukdara Beach

Außerdem wird der Strand aus Naturschutzgründen nicht bewirtschaftet und es gibt weder Liegen noch Sonnenschirme am Strand. Das ist zwar löblich, doch für Strandurlauber natürlich nicht so vorteilheift, da es ab elf Uhr keine natürlichen Sonnenspender mehr gibt. Die Sonne kommt dann nämlich von vorne. Es gibt also auch keine Möglichkeit, sich an den Strand mit einem Handtuch zu legen, außer man hat Lust, sich danach von der Sonne verbrannt verarzten zu lassen.

Am Hauptpool gab es immer genug freie LiegenOben gab es einen weiteren Pool (Honeymoon Pool) Das schönste Licht zum Fotografieren hatte man vor dem Frühstück

Zu der ohnehin unvorteilhaften Strandsituation kommt jetzt noch, das es scheinbar viele Quallen vor Ort gibt. Scheinbar deswegen, weil wir die ganze Woche keine gesehen haben. Wir haben aber öfters Verletzte Gäste im Hotel gesehen, die sich verarzten ließen. Auch Sandra hat es (zum Glück nur leicht) erwischt. Der Grund, warum wir keine gesehen haben, ist schlicht das trübe Wasser (durch den aufgewirbelten Sand), das ist wie schnell fahren im Nebel. Man war im Wasser praktisch blind und man konnte Quallen gar nicht sehen (ab der Badehose war finster).

Der Strand vor dem Hotel, zum Ansehen eigentlich sehr schön,aber es hat einen Grund warum niemand im Wasser istSchaut nicht schlimm aus aber der Sog war sehr stark, teilweise wurde bis zum Grün geflutetDetailaufnahme der trüben Suppe (war während der ganzen Woche so)

So, zurück zum Hotel. Aufgrund der Strandsituation spielte sich natürlich alles an den Pools ab. Am Bachpool lagen da ca. 100. Leute und alles war dicht gedrängt. Liegestuhl an Liegestuhl, und das teilweise in vier Reihen. Das Ganze spielte sich auf so engem Raum ab, dass es einfach nicht gemütlich war und man keinerlei Privatsphäre hatte. Am zweiten Pool (größer, aber nicht im Strandbereich) war die Situation besser, dort gab es genug Liegen, aber der Hauptpool lag weiter weg vom Strand, und wir fliegen ja nicht um die halbe Welt in ein Strandhotel, um dann zehn Tage an einem Pool zu hocken, wo man nicht einmal das Meer sehen kann.

Ruhe vor dem Sturm, gegen 8 Uhr am Morgen am BeachpoolSpätestens um 11 Uhr war es aus mit der Ruhe, hinter mir sogar in Viererreihen Origineller Schirmständer

Was kann das Mukdara dafür ?

Für den Strand nichts, aber für die enge Liegestuhlbestückung schon etwas. Praktisch der halbe Bachfrontteil vorm Hotel wird als Terrasse für Gastronomie benutzt. Da diese ohnehin nicht genutzt wird, (Hotel war zwar voll, aber im Restaurant bzw. an der Beachbar war immer gähnende Leere) sollte man die bestehenden Liegestühle auf diese zusätzliche Fläche aufteilen. Das würde die Situation ein wenig entspannen. Das mit den Liegen haben andere Hotels an dem Strandabschnitt viel besser gelöst. Das Hotel ist wirklich ein Hit. Aber wenn mich jemand fragen würde, in welchem Hotel in Thailand man einen schönen Strandurlaub machen kann, dem würde ich das Mukdara eher nicht empfehlen